Botanik

 

Botanik-Grundkurs 2017

 

Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten führt im ersten Halbjahr 2017 einen Botanik-Grundkurs mit den Experten Jan Steffen und Renato Guidon durch. Der Kurs ist in vier Theorieabende (Montag Abend) und vier Samstags-Exkursionen in der Region gegliedert und findet in der Zeitperiode vom 3. April 2017 bis 17. Juni 2017 statt. Details und Anmeldetalon findet man in der Ausschreibung (Link unten). Die Anzahl Plätze ist beschränkt. Die Reihenfolge der Anmeldungen (Eingangsdatum) wird berücksichtigt.

 

Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Der Kurs ist mit 20 Anmeldungen ausgebucht.

 

Ausschreibung als PDF

 

Der Kurs findet an den Theorieabenden (Montag Abend) im Pfarrhauskeller der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Ein Click auf die untenstehende Karte zeigt den Eingang zum Gebäude und erlaubt Dir, Deine Anreise zu planen.

 

 Pfarrhaus

 

Wer gerne mit Bahn oder Bus anreisen will: die nächstgelegene Bushaltestelle ist «Mettmenstetten, Schulhaus» (Bus 223 ab Bahnhof Affoltern am Albis):

 

Bus-223-zum-Schulhaus

 

Von der Haltestelle bei der «Knirpsenvilla» marschiert man ca. 150 m zurück (abwärts) zum Rössliplatz. Der Bus Ankunft 18:22 reicht bestens für den Kursbeginn um 18:30. Ab Bahnhof Mettmenstetten (Ankunft S5 um 18:11 aus Richtung Affoltern oder 18:17 aus Richtung Zug) sind es knapp 10 Minuten Fussmarsch. Wer gerne auch hier den Bus nehmen will: um 18:20 fährt Bus 232 (Rundkurs) ab und ist 18:21 an der Haltestelle «Mettmenstetten, Schulhaus».

 

Wer mit Privatauto anreisen will: Parkplätze (wenige!) sind beim Gemeindehaus zwischen Albisstrasse und Pfarrhauskeller zu finden. Alternativ hinter Volg parkieren oder südlich der Kirche (Rossauerstrasse).

 

 

 

 

Biodiversität in Mettmenstetten


LeitbildBiodiversitaet FINAL thbDie Gemeinde hat sich ein Biodiversitätsleitbild gegeben am 3. Dezember 2013. Das Dokument wurde Anfangs Februar 2015 an alle Haushalte in Mettmenstetten verschickt. Diese Version ist hier als PDF zu finden. Gleichzeitig erschien ein kurzer Artikel im Mir Mättmistetter.

 

Wie biodivers ist unsere Gemeinde?

Wie biodivers unsere Gemeinde schon ist, wissen wir nur ungenügend. Die Zusammenstellung der aktuell bekannten Tier- und Pflanzenarten ist im Aufbau. Das aktuellste Dokument kann als PDF hier heruntergeladen werden.

 

Was ist Biodiversität?

Unter Biodiversität wird nicht nur die Vielfalt an Tieren und Pflanzen verstanden, sondern:

(1) Genetische Vielfalt innerhalb der Arten mit ihren Unterarten, Ökotypen, Populationen und Individuen

(2) Reichtum der Arten, der weltweit auf rund 14 Millionen und in der Schweiz auf 70'000 Arten geschätzt wird

(3) Mannigfaltigkeit der Lebensräume und der Ökosysteme

 

Die Naturschutzgruppe setzt sich für alle drei Komponenten ein, wobei (3) im Vordergrund steht, da die Mannigfaltigkeit der Lebensräume und Ökosysteme Voraussetzung für (2) und letztlich (1) sind.

Nisthilfenbetreuung

Hier finden sich Unterlagen für Betreuerinnen und Betreuer der Nistkästen

 

Die Karten der Reviere können via die Links unten als PDF heruntergeladen werden


 

20131019-0264 
Nr. Revier
01 Waldrand Grüthau
02 Waldrand ob Paradies
03 Fledermaus 1
04 Fledermaus 2
05 Homberg Ost
06 Baumläufer Homberg
07 Jungholz
08 Oberdorf
09 Scheibenstand
10 Schützenhaus
11 Haselbach
12 Unterholz 1
13

Unterholz 2

14

Dorfbach (Natur-Detektive)

15

Hecken Niederfeld

16

Baumläufer Unterholz

 

 


 

Kontrollblatt zum herunterladen als PDF oder Excel Datei. Die Datei wird ausgefüllt an gesendet an admin[at]nsg-mettmenstetten.ch. Wer die Angaben auf Papier notiert hat, kann entweder das Blatt scannen und ebenfalls an admin[at]nsg-mettmenstetten.ch senden, oder aber mit normaler Post an:

 

Ruth Röthlisberger

Grossholz 1

8932 Mettmenstetten

 

 

Bestimmungsschlüssel

Zum herunterladen: Grafisch (PDF) oder Textschlüssel (PDF)

 

Nester-Bestimmungsschluessel-V2-thb

 

Fledermäuse

Im Dunkeln jagen

Wenn wir Ultraschall wahrnehmen könnten, bekämen wir nachts wohl kein Auge zu. Ein nervenzerfetzender Mischmasch aus Knallen, Klicken und Summen würde die Luft erfüllen – zumindest in Gegenden, wo noch Fledermäuse vorkommen. Die kleinen Insektenfresser, die ihrer spitznasigen Gesichter wegen den irreführenden Beinamen „Mäuse“ bekommen haben, jagen nämlich mit Echolot.

Zwischen 20 und 100 kHz liegt der Frequenzbereich der Peillaute (der Mensch kann nur Geräusche zwischen 16 Hz und 20 kHz hören), die von den meisten Fledermausarten über den Mund, von den Hufeisennasen aber durch die Nase abgegeben werden. Ein einzelner Ultraschallruf dauert nur 0,002 bis 0,1 Sekunden. Solange die Fledermaus auf Beutesuche ist, stösst sie diesen Laut 10-30 mal pro Sekunde aus. Werden aber ihrer Rufe von fliegenden Insekten zurückgeworfen, steigert sie das Tempo ihrer Rufe auf bis zu 170 Schreie pro Sekunde. Fliegende Fledermäuse können dank ihres überlegenen Echolotsystems noch hauchdünne Drähte orten und ihnen ausweichen.

 

Jagdstrategien

Jede Art ist auf ganz spezielle Jagdflugräume ausgerichtet. Die Wasserfledermaus z.B. jagt wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche und fängt die kleinen Beutetiere (Zuckmücken – Fliegen) mit der gespreizten Schwanzflughaut wie mit einem Kescher auf. Der grosse Abendsegler jagt hoch oben im freien Luftraum. Sein Flugstil erinnert an den der Mauersegler. Die grossen Mausohren jagen in unterholzarmen Laub- Laubmisch- und Nadelwäldern. Ihre Beute besteht unter anderem aus verschiedenen Laufkäfern die sie vom Boden aufnehmen. Zwergfledermäuse jagen die ganze Nacht durch, entlang von Sträuchern, im Schein von Strassenlampen, in Insektenreichen Gärten. In schnellem Zick-Zack–Flug werden Mücken, Köcherfliegen und kleine Falter geortet, verfolgt und verzehrt.

Weil Fledermäuse selten geworden sind, geniessen sie in der Schweiz staatlichen Schutz. Das Gesetz verbietet, die Tiere zu fangen oder zu töten. Das nützt ihnen allerdings wenig. Sollen diese harmlosen nächtlichen Flatterer weiterhin zur angestammten Fauna zählen, brauchen sie unsere aktive Hilfe. Kurzfristig nützt es schon, wenn wir im Garten die Vielfalt der einheimischen Pflanzen fördern und keine Gifte verwenden, am Haus für Unterschlupfmöglichkeiten sorgen und in Dachräumen den bestehenden Kolonien den Zugang zu den Tagesquartieren nicht verwehren.

Quartiere sind besonders wichtig für das Überleben der Fledermäuse. Da Fledermäuse sehr standorttreu sind und Quartiere oft über viele Jahre immer wieder aufsuchen, ist der Verlust solcher Standorte schwerwiegend. Um Quartiernot zu begegnen, können Fledermauskästen angebracht werden.

Fliegen bei Ihnen Fledermäuse ein und aus? Dann würde ich gerne eine „Volkszählung“ durchführen. Bitte rufen Sie mich an: Annarös Furrer, Niederfeldstrasse 41, 8932 Mettmenstetten, Telefon-Nummer 044 767 13 93 (Lokale Fledermausschützerin in der Gemeinde Mettmenstetten und Umgebung).

 

Falls Sie Fledermäuse in Haus und Garten fördern möchten, so habe ich für Sie wichtige Tipps in Broschüren bereitgestellt.

Beim Fund einer verletzten Fledermaus kontaktieren Sie bitte das Fledermausschutz-Not-Telefon 079 330 60 60.

 

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Grosser Abendsegler

b_2

Zwergfledermaus

Bilder-Nachweis:
www.fledermausschutz.ch

2009, Förderkonzept für Schmetterlinge

Drei Tagfalter auf der roten Liste

Im Auftrag der Naturschutzgruppe Mettmenstetten erstellte Simone Nägeli ein Förderkonzept für das Gebiet der Gemeinde Mettmenstetten. Simone Nägeli ist Mitglied des Vereins Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich. Sie präsentierte uns ihr Dokument am 20. August 2009.

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Download:Clicken Sie auf die untenstehende Titelseite des Berichts.

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